HIOKI ALDAS-Mini
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Messspannung 250mV bis 60V, Messstrom über Stromsensorik, Messfrequenz 10mHz bis 100kHz
Der ALDAS-Mini (Electrolysis Cell Analyzer) ist ein kompaktes und leistungsstarkes System, das speziell entwickelt wurde, um Forschungs- und Entwicklungsprozesse in der Elektrolysezellentechnologie zu beschleunigen. Mit seinem Fokus auf hohe Präzision ermöglicht er eine detaillierte Analyse von Elektrolysezellen und trägt damit maßgeblich zur Weiterentwicklung nachhaltiger, wasserstoffbasierter Energiesysteme bei.
Elektrolysezellen spielen eine zentrale Rolle bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff, der ein entscheidender Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität ist. Der ALDAS-Mini unterstützt Forschende und Ingenieure dabei, Betriebsparameter gezielt zu optimieren, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, indem er fundierte Einblicke in das Zellverhalten unter realen Betriebsbedingungen liefert.
| Art: | Impedanz-Analysator |
|---|---|
| Frequenzbereich: | 100kHz |
| Produktserie: | Hioki ALDAS |
geschlossene Stromwandler
HIOKI CT6877A
Ganuigkeit DC ± 0.04% rdg. ±0.008% f.s.
HIOKI CT6904A
Ganuigkeit DC ± 0.045% rdg. ±0.037% f.s.
Der hochpräzise AC/DC-Stromsensor HIOKI CT6904A ermöglicht genaue Strommessungen in Hochfrequenz- und Leistungselektronik-Anwendungen. Er eignet sich für Prüfstände, Forschungsumgebungen sowie für die Leistungsanalyse moderner Antriebs- und Energieumwandlungssysteme. Dank weiter Bandbreite und hoher Genauigkeit liefert er reproduzierbare Messdaten für anspruchsvolle Tests.
Grundfunktionen
- Messung von AC/DC-Strömen bis 500 A
- Breite Bandbreite von DC bis 4 MHz
- Ausgangssignal 4 mV/A
- Zero-Flux-Technologie für hohe Präzision
- Hohe Gleichtaktunterdrückung mit 120 dB bei 100 kHz
- Einsatz in Leistungselektronik, EV-Invertern, Induktivitäten und Transformatoren
Der Stromsensor CT6904A kombiniert Flux-Gate-Technologie mit einem äußerst linearen Zero-Flux-Prinzip und erreicht dadurch eine Grundgenauigkeit von 0,027 %. Seine stabile Frequenzcharakteristik sorgt für minimalen Phasenfehler über einen breiten Messbereich hinweg, wodurch sich präzise Leistungsanalysen in Hochfrequenzsystemen durchführen lassen. Durch die konstante Gruppenlaufzeit erfolgt die Phasenkorrektur mit nur einem Korrekturpunkt, was besonders bei Messungen an EV-Invertern, Induktivitäten oder drahtlosen Ladesystemen von Vorteil ist. Mit seinem 32-mm-Kerndurchmesser, 3 m Kabellänge und der Kategorie 1000 V CAT III ist der Sensor vielseitig installierbar und für industrielle Einsatzbereiche ausgelegt. In Verbindung mit HIOKI-Leistungsanalysatoren wie dem PW8001 oder über ein Sensor-Netzteil auch mit Oszilloskopen und anderen DAQ-Systemen liefert er zuverlässige Daten für die Charakterisierung moderner Leistungselektronik. Seine hohe Reproduzierbarkeit auch bei hohen Frequenzen ermöglicht stabile Messergebnisse bei Motoranalysen, Transformatorverlustmessungen oder in erneuerbaren Energiesystemen.
Besonderheiten und Features
- Phasenverschiebungskorrektur in Kombination mit HIOKI-Leistungsanalysatoren
- Sehr flacher Frequenzgang für konstante Gruppenlaufzeit
- Hohe Linearität für präzise Leistungsanalysen
- Reduzierter Einfluss der Leiterposition
- Kompatibel mit CT9555, CT9556 und CT9557 Netzteilen
Schnittstellen und Kommunikationsmöglichkeiten
- ME15W-Schnittstelle für direkte Verbindung mit HIOKI-Analysatoren
- Nutzung mit Oszilloskopen und DAQ-Systemen über HIOKI-Sensor-Netzteile
- Analoges Ausgangssignal 4 mV/A
Als Zubehör bieten sich die HIOKI-Sensornetzteile sowie kompatible Leistungsanalysatoren und Messsysteme an, um den CT6904A optimal in bestehende Prüfstände zu integrieren und den Funktionsumfang zu erweitern.
HIOKI CT6876A
Ganuigkeit DC ± 0.04% rdg. ±0.008% f.s.
ersetzt ab Februar 2022 das Modell Hioki CT6846-05
HIOKI CT6875A
HIOKI CT6873
HIOKI CT6872
Stromzangen
HIOKI CT6847A
ersetzt ab Februar 2022 das Modell Hioki CT6846-05
HIOKI CT6846A
Nachfolgemodell zum CT6846-05 mit Automatic Phase Correction (PW8001)
ersetzt ab Februar 2022 das Modell Hioki CT6846-05
HIOKI CT6845A
Nachfolgemodell zum CT6845-05 mit Automatic Phase Correction (PW8001)
ersetzt ab Februar 2022 das Modell Hioki CT6845-05
HIOKI CT6844A
Nachfolgemodell zum CT6844-05 mit Automatic Phase Correction (PW8001)
adäquater Ersatz für Hioki CT6844-05
HIOKI CT6843A
Nachfolgemodell zum CT6843-05 mit Automatic Phase Correction (PW8001)
ersetzt ab Februar 2022 das Modell Hioki CT6843-05
HIOKI CT6841A
Nachfolgemodell zum CT6841-05 mit Automatic Phase Correction (PW8001)
ersetzt ab Februar 2022 das Modell Hioki CT6841-05
Hauptmerkmale
- Innovative Impedanzmessung: unterstützt Elektrolyse- bzw. Lastströme bis zu 2000 A
- Einfache Integration: keine Anpassungen an bestehenden Systemen erforderlich
- Gleichzeitige Mehrzellenmessung: Analyse von bis zu 8 Zellen innerhalb eines Stacks
- Hochpräzise Messungen auch in störbehafteten Umgebungen: konstante und zuverlässige Ergebnisse
- Breite Kompatibilität: geeignet für verschiedene Elektrolysezelltypen wie PEM, SOEC, AEM, AWE u. a.
Beschleunigung der Entwicklung von Elektrolyse- und Brennstoffzellen durch Hochstromtests
Die EIS‑Messung (elektrochemische Impedanzspektroskopie) von Elektrolyse- und Brennstoffzellen stellte bislang eine Herausforderung dar, insbesondere bei großen Zellen oder Zellstapeln mit hohen Strömen.
Der ALDAS‑Mini löst dieses Problem, indem er EIS‑Messungen über einen breiten Leistungsbereich hinweg ermöglicht. Das System eignet sich sowohl für kleine Zellen mit Elektrolyse- oder Lastströmen im Bereich weniger Ampere als auch für große Zellen mit Strömen von bis zu 2000 A.
Beschleunigung der Entwicklung von Elektrolyse- und Brennstoffzellen durch Hochstromtests
Die EIS‑Messung (elektrochemische Impedanzspektroskopie) von Elektrolyse- und Brennstoffzellen stellte bislang eine Herausforderung dar, insbesondere bei großen Zellen oder Zellstapeln mit hohen Strömen.
Der ALDAS‑Mini löst dieses Problem, indem er EIS‑Messungen über einen breiten Leistungsbereich hinweg ermöglicht. Das System eignet sich sowohl für kleine Zellen mit Elektrolyse- oder Lastströmen im Bereich weniger Ampere als auch für große Zellen mit Strömen von bis zu 2000 A.
Hochgeschwindigkeits‑EIS‑Messung reduziert Testzeiten deutlich
Um den Bereich des Diffusionswiderstands präzise analysieren zu können, müssen Impedanzmessungen bis in den niederfrequenten Bereich erweitert werden. Diese Messungen sind jedoch zeitintensiv und stellen daher eine besondere Herausforderung dar. Konventionelle elektrochemische Messgeräte benötigen beispielsweise etwa 30 Minuten, um einen Frequenzdurchlauf von 10 kHz bis 0,01 Hz zu erfassen.
Der ALDAS‑Mini führt dieselbe Messung in rund 7,6 Minuten durch – und das gleichzeitig über bis zu 8 Kanäle. Diese Kombination aus hoher Geschwindigkeit und paralleler Messfähigkeit steigert den Durchsatz bei der Analyse von Elektrolysezellen und Brennstoffzellensystemen erheblich.
(Messbedingungen: 10 kHz bis 0,01 Hz, 30 Messpunkte, Schnellmodus)
Hochgeschwindigkeits‑EIS‑Messung reduziert Testzeiten deutlich
Um den Bereich des Diffusionswiderstands präzise analysieren zu können, müssen Impedanzmessungen bis in den niederfrequenten Bereich erweitert werden. Diese Messungen sind jedoch zeitintensiv und stellen daher eine besondere Herausforderung dar. Konventionelle elektrochemische Messgeräte benötigen beispielsweise etwa 30 Minuten, um einen Frequenzdurchlauf von 10 kHz bis 0,01 Hz zu erfassen.
Der ALDAS‑Mini führt dieselbe Messung in rund 7,6 Minuten durch – und das gleichzeitig über bis zu 8 Kanäle. Diese Kombination aus hoher Geschwindigkeit und paralleler Messfähigkeit steigert den Durchsatz bei der Analyse von Elektrolysezellen und Brennstoffzellensystemen erheblich.
(Messbedingungen: 10 kHz bis 0,01 Hz, 30 Messpunkte, Schnellmodus)
Stabile und hochgenaue Messungen bis in den niederfrequenten Bereich
Das eingesetzte Stromsensorverfahren vermeidet die typischen Probleme der Temperaturdrift, wie sie bei Shunt‑Messmethoden auftreten können.
Durch die hochpräzise Strommessung werden stabile Ergebnisse mit minimalen Abweichungen erzielt – selbst bei niedrigen Frequenzen unterhalb von 1 Hz.
Stabile und hochgenaue Messungen bis in den niederfrequenten Bereich
Das eingesetzte Stromsensorverfahren vermeidet die typischen Probleme der Temperaturdrift, wie sie bei Shunt‑Messmethoden auftreten können.
Durch die hochpräzise Strommessung werden stabile Ergebnisse mit minimalen Abweichungen erzielt – selbst bei niedrigen Frequenzen unterhalb von 1 Hz.
Einfache Integration ohne Anpassung bestehender Systeme
Für die Inbetriebnahme des ALDAS‑Mini sind keine Änderungen an Ihrem bestehenden Elektrolysesystem erforderlich. Im Gegensatz zu herkömmlichen FRA-Geräten (Frequency Response Analyzer) mit zusätzlichem Booster arbeitet das System problemlos in Kombination mit vorhandenen DC-Stromversorgungen der Zellen.
Schritt 1: Anschluss des Strompfads
Verbinden Sie das SOURCE-Modul über das entsprechende Kabel mit den Leistungsanschlüssen der Zelle. Das SOURCE-Modul speist den für die Messung erforderlichen Wechselstrom ein.
Schritt 2: Anschluss der Messleitungen
Bringen Sie den Stromsensor zur Strommessung an. Anschließend wird das SENSE-Kabel mit der Zelle verbunden, um die Spannung zu erfassen. Beide Komponenten sind mit dem SENSE-Modul verbunden.
Schritt 3: Start der Messung
Nach der Konfiguration der notwendigen Einstellungen in der zugehörigen PC-Software kann die Messung gestartet werden. Dabei werden die I‑V‑Kennlinie sowie das Nyquist-Diagramm in Echtzeit dargestellt. Die Impedanz wird direkt aus den gemessenen Strom- und Spannungswerten berechnet.
Einfache Integration ohne Anpassung bestehender Systeme
Für die Inbetriebnahme des ALDAS‑Mini sind keine Änderungen an Ihrem bestehenden Elektrolysesystem erforderlich. Im Gegensatz zu herkömmlichen FRA-Geräten (Frequency Response Analyzer) mit zusätzlichem Booster arbeitet das System problemlos in Kombination mit vorhandenen DC-Stromversorgungen der Zellen.
Schritt 1: Anschluss des Strompfads
Verbinden Sie das SOURCE-Modul über das entsprechende Kabel mit den Leistungsanschlüssen der Zelle. Das SOURCE-Modul speist den für die Messung erforderlichen Wechselstrom ein.
Schritt 2: Anschluss der Messleitungen
Bringen Sie den Stromsensor zur Strommessung an. Anschließend wird das SENSE-Kabel mit der Zelle verbunden, um die Spannung zu erfassen. Beide Komponenten sind mit dem SENSE-Modul verbunden.
Schritt 3: Start der Messung
Nach der Konfiguration der notwendigen Einstellungen in der zugehörigen PC-Software kann die Messung gestartet werden. Dabei werden die I‑V‑Kennlinie sowie das Nyquist-Diagramm in Echtzeit dargestellt. Die Impedanz wird direkt aus den gemessenen Strom- und Spannungswerten berechnet.